Maple: Ein Hund als Natur•forscher

Maple ist der Name von einer ganz besonderen Hündin. Sie ist erst 1 Jahr alt. Aber sie ist schon Such•hund und arbeitet zusammen mit Natur•forschen.

Maple ist ein Englischer Name. Und das wird Mäipel ausgesprochen.

Die Natur•forscher beobachten wilde Tiere. Und Sie arbeiten am Senckenberg Forschungs•institut und Natur•museum in Frankfurt am Main.

Frankfurt am Main ist eine große Stadt in der Mitte von Deutschland. Sie liegt am Fluss Main. In Deutschland gibt es noch eine Stadt die Frankfurt heißt. Die liegt am Fluss Oder. Aber Frankfurt an der Oder ist hier nicht gemeint.

Natur•Forscher erkunden zum Beispiel wie Tiere in der Natur leben. Was sie fressen. Und mit wie vielen anderen Tieren sie zusammen•leben. Oder wann sie Babys bekommen. Man kann zu Tier•babys auch Jungtiere oder einfach Junge sagen. 

Der Such•hund Maple ist für die Forscher eine große Hilfe. Weil sie so eine gute Nase hat. Mit Ihrer Spür•nase kann sie sehr viel besser riechen als wir Menschen. Sie kann Kotproben finden. So nennen die Forscher die Kot•haufen, die wilde Tiere im Wald liegen lassen.

Über sehr weite Strecken riecht Maple den Kot. Dann läuft sie hin. Und zeigt den Forschern die Stelle.

Die Forscher nehmen den Kot mit. Und können daran sehen welche Tiere im Wald leben. Zum Beispiel Luchse, Wild•katzen und Wölfe.

Die Forscher können auch sehen:
-    wie viele Tiere von einer Tier•art in dem Wald leben
-    ob es Männchen oder Weibchen sind
-    und ob es Junge gibt

Vor kurzem war Maple das erste Mal Kot sammeln. Im Bayrischen Wald. Zusammen mit der Such•hund Hündin Nara.

Maple und Nara sind dabei 600 km gelaufen. Das ist noch weiter als der Weg von Köln nach Berlin.  Dabei haben die Hunde 50 Kot•proben von seltenen Wild•tieren gefunden. Das ist sehr viel.

Menschen können das gar nicht schaffen. Die Natur•forscher brauchen viele Monate für eine so große Suche. So schnell und gut wie Maple und Nara: Das können nur Forscher auf 4 Pfoten!

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